Trotz schwieriger Zeit kann sich der Hundesportverein Weeze (GHSV Weeze) über zwei Großspenden freuen 

Weeze. Nicht nur für viele Betriebe und Firmen ist ein Überleben in Zeiten der Corona-Krise sehr schwer geworden. Auch zahlreiche Vereine, die ihren Betrieb still legen mussten, sind hart vom Lock-Down betroffen. Da geht es dem Weezer Hundesportverein nicht anders. Ob Turnierhundesport, Obedience, Agility, I-BGH-Abteilung, Funsport oder Grundausbildung – die Kontaktsperre erlaubt weder Sport mit dem Hund noch ehrenamtliches Engagement für den Verein, der für viele ein zweites Zuhause geworden ist.

Aber es gibt für den Weezer Hundesportverein Lichtblicke: 25 Tonnen Mutterboden sponserte die Firma Dicks GmbH & Co. KG den Weezer Hundesportlern für ihren Trainingsplatz am Hamscher Weg. Agrarservice Schmitz aus Weeze kümmerte sich um den kostenlosen Transport. Kurz darauf konnte der langjährigen Platzwart Eugen Ripkens auch noch den dringend benötigten Sand mit dem ersten Vorsitzenden des Hundesportvereins, Wolfgang Feddema, in Empfang nehmen. Über 100 Tonnen Sand spendierte nämlich die Teunesen Group mit Sitz an der Knappheide in Weeze.

Beides wird für die grundlegende Sanierung des Bodens dringend benötigt. Eugen Ripkens, nach all den Jahren bereits so etwas wie ein „Profi“ in Sachen Hundeplatzboden, erklärt: „Für den Sportplatz von Mensch und Hund müssen wir regelmäßig mit vielen Ehrenamtlichen vom Verein die Anlage sanieren. Der Sport bei Wind und Wetter setzt dem Rasen alle Jahre wieder sehr zu.“

Und da sind die Ansprüche für einen Hundeplatz, der bereits zahlreiche Meisterschaften – bis hin zu den Deutschen Meisterschaften – mustergültig ausgerichtet hat, schon recht hoch.

Aber sobald die Sperre des Platzes aufgehoben wird, bzw. die Kontaktverbote nicht mehr so streng durch gehalten werden müssen, wie es zurzeit noch der Fall ist, werden wieder helfende Hände dem Vorstandsteam um Wolfgang Feddema als „Chef“ und Eugen Ripkens als Platzwart bei der Verteilung der Sandmassen helfen.

Der Mutterboden konnte bereits vor der Sperre verteilt werden. Der Sand wird letzte Unebenheiten füllen und den Boden für die anspruchsvollen Leichtathleten mit ihren flotten und gehorsamen Vierbeinern wieder griffiger machen.

„Für die großzügigen Erd- und Sandspenden sind wir den heimischen Firmen zutiefst dankbar. Das ist ja gerade auch in diesen schweren Zeiten der Corona-Krise mit ihren heftigen Auswirkungen auch auf die regionale Wirtschaft nicht selbstverständlich“, betonte Feddema stellvertretend für alle Vereinsmitglieder.